Hochtemperatur-Anwendungen

Forschungsprojekt Produktionstechnischer Wandel

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Schnitt durch eine industrielle Gasturbine

Um was es geht

Hochtemperatur-Anwendungen umfassen die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen, die in hocheffizienten Gaskraftwerken mit dem heißen Gasstrahl, der Temperaturen von weit über 1000 Grad Celsius erreicht, in Berührung kommen. Um deren Funktion und Lebensdauer zu gewährleisten werden mittels additiver Fertigung innovative Kühlkonzepte umgesetzt, die mit konventionellen Fertigungsverfahren technisch nicht realisierbar sind.

Ziele des Forschungsprojekts

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, additive Fertigungsverfahren zu verbessern, um neue Designs für hocheffiziente Bauteile fertigen zu können. Ein weiteres Ziel ist, leistungsfähigere Werkstoffe für den Einsatz in der additiven Fertigung zu qualifizieren.

Motivation

Das Forschungsprojekt „Hochtemperatur-Anwendungen“ hat einen starken Fokus auf die Dekarbonisierung als Beitrag gegen den Klimawandel. Hierbei können sowohl die additiven Fertigungsverfahren als auch additiv gefertigte Bauteile einen großen Beitrag leisten, um die zentrale Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten. Der Einsatz von alternativen Brennstoffen in Gasturbinen, grüner Wasserstoff oder Biogas, ist nur mit Bauteilen möglich, die ganz neue Eigenschaften aufweisen und mit konventionellen Fertigungsmethoden nicht zu produzieren sind. Hier bietet die additive Fertigung die Freiheit beim Design, die dafür benötigt wird. Zusätzlich können additive Fertigungsprozesse und der gezielte Einsatz von Werkstoffen mit herausragenden thermomechanischen Eigenschaften die Hochtemperaturbauteile so verbessern, dass sich der Wirkungsgrad von Gasturbinenkraftwerken entscheidend erhöht und dadurch der CO2-Ausstoß verringert wird.

Hochtemperatur-Anwendungen • Forschungsprojekt Produktionstechnischer Wandel
Projektstart: Juli 2020 • Gefördert mit: 9,2 Mio. € • Anzahl Partner: 8 • Außenstandort Huttenstraße

  • hta6
    Der Gasstrahl in einer Gasturbine kann Temperaturen von weit über 1000 Grad Celsius erreichen.
  • hta-material
    Werkstoffe mit herausragenden thermomechanischen Eigenschaften können den Wirkungsgrad von Gasturbinen entscheidend erhöhen.
  • hta-additive-fertigung
    Additive Fertigung soll Bauteile mit neuen Eigenschaften ermöglichen, um Gasturbinen mit grünem Wasserstoff oder Biogas betreiben zu können.
  • hta-inbetrieb
    Gemeinsam schaffen wir noch mehr: Mit additiver Fertigung und neuen Materialien gelingt uns ein großer Beitrag zum produktionstechnischen Wandel.

Partner Hochtemperatur-Anwendungen

Partner Hochtemperatur-Anwendungen

Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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