EvoFrame

Entwicklung und Validierung eines evolutionären, menschzentrierten Frameworks für wandlungskompetente Organisationen

Details
zum
Projekt

Unser Projekt

Auf einen Blick

Projektstart: Januar 2023
Laufzeit: 3 Jahre
Gesamtsumme der Projektpartner: 5.073.767 €
Gefördert mit: 2.999.564 €
Anzahl Partner: 14
Konsortialführung: Siemens Energy

Juan Pablo Toscano Alvarez, Siemens Energy

Projektleitung

Nadine Schmidt, WvSC

Projektleitung WvSC

Einblicke in unsere Arbeit

Meilensteine

An dieser Stelle dokumentieren wir wesentliche Meilensteine aus dem Projekt. Aktuelle Neuigkeiten, besondere Veröffentlichungen oder Auftritte auf Messen und Kongressen machen wir hier sichtbar.

Jan

2023

NEWS

Kick-off Veranstaltung mit Projektpartner:innen

Am 19.01.2023 startete das Projekt mit der Kick-off Veranstaltung. An der digitalen Auftaktveranstaltung nahm der Projektträger vom Karlsruher Institut für Technologie sowie Vertreter:innen aller 14 Projektpartner teil. Im Rahmen des Kick-offs stellten sich der Projektträger und die einzelnen Teammitglieder der Projektpartner vor, gaben die AP-Verantwortlichen Einblicke in ihre Arbeitspakete, wurden Anwendungsfälle und technologische Lösungsansätze präsentiert sowie die nächsten Schritte in der Projektarbeit geplant.

Jan

2023

NEWS

Kick-off Veranstaltung mit Projektpartner:innen

Am 19.01.2023 startete das Projekt mit der Kick-off Veranstaltung. An der digitalen Auftaktveranstaltung nahm der Projektträger vom Karlsruher Institut für Technologie sowie Vertreter:innen aller 14 Projektpartner teil. Im Rahmen des Kick-offs stellten sich der Projektträger und die einzelnen Teammitglieder der Projektpartner vor, gaben die AP-Verantwortlichen Einblicke in ihre Arbeitspakete, wurden Anwendungsfälle und technologische Lösungsansätze präsentiert sowie die nächsten Schritte in der Projektarbeit geplant.

Über das Projekt

Um was es geht

Das Projekt „Entwicklung und Validierung eines evolutionären, menschzentrierten Frameworks für wandlungskompetente Organisationen (EvoFrame)“ beschäftigt sich mit dem immer stärkeren Veränderungsdruck dem Unternehmen durch einen beschleunigten gesellschaftlichen und technologischen Wandel ausgesetzt sind. Die mit dem Wandel einhergehende Beschleunigung verlangt die Weiterentwicklung von Strukturen, Organisationen und Mensch-Technik-Interaktion.

EvoFrame stellt die zu erbringende Aufgabe einer Organisation in den Mittelpunkt und modelliert im Anschluss eine geeignete Kombination von Mensch und Maschine, die diese Aufgabe erledigen kann.

Zur Erarbeitung neuer Lösungen kombiniert das Vorhaben praktische und forschende Erfahrungen im Produktionsumfeld mit arbeitsmedizinischen, soziologischen und psychologischen Erkenntnissen zur Mensch-Technik-Interaktion am Arbeitsplatz.

 

Ziele des Forschungsprojekts

Die Projektpartner:innen in EvoFrame entwickeln und erproben anhand ausgewählter Anwendungsfälle ein Framework, welches die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen und deren Mitarbeitenden ermöglicht und fördert. Bei allen Lösungen, die im Rahmen von EvoFrame entwickelt werden, soll die Reaktionsfähigkeit und Gestaltung von Wandel immanent sein. Dies erfordert sowohl soziale als auch technologische Innovationen.
Basierend auf Vorüberlegungen der Plattform I4.0 zur Wandlungsfähigkeit von Unternehmen und anknüpfend an deren „Hypothesen als Leitplanken zur Zielerreichung“ wird das Vorhaben die Wandlungsbefähiger einer Organisation unter Berücksichtigung arbeitsmedizinischer und -psychologischer Erkenntnisse beschreiben und in einer digitalen Lösung abbilden. Diese digitale Lösung bietet einerseits ein virtuelles, übergeordnetes Abbild der Organisation, andererseits spezifische Einzellösungen, die neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion oder des modellbasierten Zusammenarbeitens zwischen Organisationsfraktalen ermöglichen.

Motivation

Die Praxis zeigt, dass Unternehmen der ständigen Veränderung ausgesetzt sind und einzelne Transformationsprojekte nicht ausreichend sind, um den Wandel zu begleiten.

In der Zukunft sind Organisationsformen notwendig, die den Wandel immanent begleiten und in der Unternehmenskultur und den Kompetenzen der Mitarbeitenden verankern. Das EvoFrame-Projekt möchte in einer fluiden Organisation ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit erzielen. Zur Erreichung dieses Ziel beschäftigen sich die Projektpartner mit den Fragestellungen zu organisatorischen, individuellen und technischen Voraussetzungen innerhalb einer Organisation, auf der Ebene der Kompetenzen der Mitarbeitenden und im Hinblick auf die Bereitstellung und des Konsums von Information innerhalb diverser Anwendungen.

Vielseitige Treiber führen in den Unternehmen zu zahlreichen Ausprägungen der Wandlungsfähigkeit. Treiber werden unterteilt in:
Unterstützende / flankierende allgemeine Technologische Entwicklung:

  • Bisherige Funktionen sollen durch neue Wege besser erledigt werden als zuvor, z. B. Augmented / Virtual Reality (AR/VR) Brillen, die Informationen in der Arbeitsumgebung der Menschen anbieten ohne den Blick abzuwenden.
  • Reaktive Veränderungen auf Unplanbarkeit außerhalb des direkten Einflussbereichs z. B. Engpässe in Lieferketten, Ausfall von Produktionsmittel oder Erkrankung von Personal: Der Einsatz von evolutionären / genetischen Algorithmen und Maschinen kann bei diesen Veränderungen eingesetzt werden.Proaktive Änderungen auf planbare Bedürfnisse, z. B. der Jobrotation:
    Erfassung der Wünsche von Mitarbeitenden, die durch genetische / evolutionäre Algorithmen unter Einhaltung der Anforderungen gelöst werden

Das Team

Partner EvoFrame

In diesem Projekt arbeiten die folgenden Partner mit:

  • Siemens Energy
  • Siemens AG
  • TU Berlin
  • Charité
  • WvSC
  • TresCom Technology GmbH
  • pi4_robotics GmbH
  • IBO GmbH
  • IBODigital GmbH
  • YOUSE GmbH
  • NextGenerationWorX GmbH
  • 5thIndustry*
  • Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.*

*assoziierte Partner

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.