BGM4NewWork

Stärkung der Prävention in Unternehmen mit räumlich und zeitlich entgrenzten digitalen Arbeitsformen

Details
zum
Projekt

Unser Projekt

Auf einen Blick

Projektstart: Juni 2022
Laufzeit: 3 Jahre
Gefördert mit: 1.180.030 €
Anzahl Partner: 15
Konsortialführung: Charité

Prof. Dr. Susanne Völter-Mahlknecht, Charité

Projektleitung

Dr. Anna Trukenbrod, UseTree

Projektleitung UseTree

Einblicke in unsere Arbeit

Meilensteine

An dieser Stelle dokumentieren wir wesentliche Meilensteine aus dem Projekt. Aktuelle Neuigkeiten, besondere Veröffentlichungen oder Auftritte auf Messen und Kongressen machen wir hier sichtbar.

DEZ

05

UPDATE

2. Projekttreffen und Arbeitsdefinition NewWork

Im 2. Projekttreffen stellen die Charité und UseTree die gefundene Arbeitsdefinition für NewWork-Settings vor.
Die Teilnehmer:innen diskutieren dazu angeregt und bereiten im nächsten Schritt eine Befragung von Mitarbeitenden unterschiedlicher Organisationen vor.

DEZ

05

UPDATE

2. Projekttreffen und Arbeitsdefinition NewWork

Im 2. Projekttreffen stellen die Charité und UseTree die gefundene Arbeitsdefinition für NewWork-Settings vor.
Die Teilnehmer:innen diskutieren dazu angeregt und bereiten im nächsten Schritt eine Befragung von Mitarbeitenden unterschiedlicher Organisationen vor.

Sep

2022

NEWS

Kick-off Veranstaltung mit Kooperationspartner:innen

Am 27.09.2022 hat die Kick-off Veranstaltung stattgefunden. Die Kooperationspartner:innen haben gemeinsam mit dem Projektteam vom Institut für Arbeitsmedizin und der UseTree GmbH an der hybriden Auftaktveranstaltung teilgenommen, um das Projekt zu beginnen. Im Rahmen des Kick-offs wurden die Projektziele besprochen, Definitionsansätze für „NewWork“ (NW) diskutiert und die weiteren Schritte geplant. Vertreten im Projekt sind diverse BGM-Akteur:innen und Expert:innen für NewWork (neue Arbeitsformen).

Sep

2022

NEWS

Kick-off Veranstaltung mit Kooperationspartner:innen

Am 27.09.2022 hat die Kick-off Veranstaltung stattgefunden. Die Kooperationspartner:innen haben gemeinsam mit dem Projektteam vom Institut für Arbeitsmedizin und der UseTree GmbH an der hybriden Auftaktveranstaltung teilgenommen, um das Projekt zu beginnen. Im Rahmen des Kick-offs wurden die Projektziele besprochen, Definitionsansätze für „NewWork“ (NW) diskutiert und die weiteren Schritte geplant. Vertreten im Projekt sind diverse BGM-Akteur:innen und Expert:innen für NewWork (neue Arbeitsformen).

Mit dabei:

Gesichter aus dem Projekt

Fiona Niebuhr

Projektkoordination

Über das Projekt

Um was es geht

Durch die Digitalisierung, die demographischen Entwicklungen und die Beschleunigung von Innovationszyklen entsteht bei Unternehmen ein immer höherer Bedarf an Adaptivität bei der Entwicklung neuer Arbeitsprozesse und Arbeitsformen. Das führt dazu, dass auch die Arbeitsgesundheit grundsätzlich neu gedacht werden muss. So stellt die räumliche und zeitliche Diversifikation von Arbeit (zum Beispiel durch Homeoffice, Coworking, flexible Arbeitszeiten) sowie die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt Beschäftigte wie auch Entscheidungsträger:innen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Unternehmen vor Herausforderungen.

 

Ziele des Forschungsprojekts

Im Projekt BGM4NewWork sollen evidenzbasiert Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von und den Zugang zu BGM-Angeboten für verschiedene NewWork-Arbeitsformen abgeleitet werden. Dazu werden zunächst neue Arbeitsformen geclustert und hinsichtlich ihrer BGM-Bedarfe und -Anforderungen analysiert. Dabei werden zielgruppenspezifisch gesundheitliche Risiken und salutogenetische Potentiale im Rahmen einer prospektiv-explorativen Mixed Methods Studie identifiziert. Diese umfasst sowohl quantitative als auch qualitative Untersuchungsmethoden, die sich aus quantitativen Online-Befragungen, teilstandardisierten Interviews, qualitativen Befragungen und Kontextanalysen sowie Expert:innen-Workshops zusammensetzen. Ziel des Projektes ist die Ableitung einer Checkliste, die Unternehmen, Arbeitnehmer:innen und Anbieter:innen von BGM-Maßnahmen dabei unterstützt, zielgruppenspezifisch und bedarfsorientiert BGM-Maßnahmen für NewWork-Settings anzubieten bzw. einzufordern.

Motivation

Die Entwicklung hin zu agilen, flexiblen und digitalen Arbeitsformen werden unter dem Begriff „New Work“ (NW) zusammengefasst.

Die Auswirkungen von zeitlich und örtlich flexiblen Arbeitsformen, als ein Beispiel neuer Arbeitsformen, auf die Gesundheit der Beschäftigten werden kontrovers diskutiert. Agiles Arbeiten und Digitalisierung können die Gesundheit wirksam fördern, aber auch gegenteilige Effekte hervorrufen. Einerseits zeigt sich eine Reduktion des Stresserlebens sowie ein verbessertes psychisches Wohlbefinden. Anderseits zeigt sich z. B. bei der Arbeit im Homeoffice eine Tendenz zur Mehrarbeit mit resultierender Erschöpfung und einer Reduktion von Erholungszeiten sowie eine Abnahme von Ergonomiestandards.

Die COVID-19 Pandemie wirkt wie ein Katalysator auf neue Formen der Arbeit. Innerhalb kürzester Zeit haben eine Vielzahl von Unternehmen umfassende Transformationen vorgenommen. Diese können unter dem Begriff Pandemic (P)NW zusammengefasst werden.

Die neuen Formen des (P)NW werden in vielen Unternehmen von geringen Kenntnissen und Unsicherheiten in Bezug auf neue Arbeitsformen und deren gesundheitliche Auswirkungen begleitet. Es zeichnet sich ab, dass bekannte Herausforderungen der Versorgung im Bereich Arbeitsgesundheit und -schutz verstärkt werden und es neuer Konzepte bedarf, die die Zugangsmöglichkeiten zu den Beschäftigten mitdenken. Einen wichtigen Faktor zur Schaffung gesundheitsförderlicher und gesundheitsgerechter Rahmenbedingungen und zur Stärkung der Prävention der Beschäftigten stellt das Betriebliche Gesundheitsmanagement dar. Bisherige BGM-Ansätze sind jedoch zu wenig an (P)NW Arbeitsformen orientiert und werden den individuellen und strukturellen Bedarfen nicht gerecht. Für viele Unternehmen ist das Zusammenspiel zwischen (P)NW und Gesundheit eine sprichwörtliche “Black Box”. Gerade die gesundheitlichen Effekte der neuen digitalen, agilen und flexiblen Arbeitsformen sowie die Anforderungen an die Gestaltung von effizienten BGM-Strukturen innerhalb dieser Settings sind bislang nicht ausreichend untersucht worden.

Das Team

Konsortium und Kooperationspartner

Neben den beiden Konsortialpartnern Charité und UseTree arbeiten am Projekt die folgenden Kooperationspartner mit:

  • Audi BKK
  • BKK VBU
  • bbw Hochschule
  • Berlin Partner
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Land Hessen
  • IG Metall
  • IKK classic
  • Werner-von-Siemens Centre
  • UVB
  • VBG Unfallversicherung
  • Vivantes

Das Projekt BGM4NewWork wird durch den Gemeinsamen Bundesausschuss, Innovationsausschuss gefördert.